Studien und Berichte

Sustainable Consumption for Biodiversity and Ecosystem Services

BfN, BMUV, adelphi, Öko-Institut (2021)

Der Bericht enthält die folgenden Informationen:

  • Einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu den Auswirkungen des Konsums auf die biologische Vielfalt und die Ökosystemleistungen

  • Empfehlungen und wichtigste Handlungsfelder, um dier Auswirkungen auf die biologische Vielfalt in Eine Medienanalyse aktueller Kommunikationsmaßnahmen zu den Auswirkungen des Konsums auf Biodiversität und Ökosystemleistungen und eine Auswahl von Good-Practice-Beispielen für die Kommunikation von Handlungsempfehlungen und Kooperationen

  • Einen Überblick über internationale Netzwerke, Kooperationen und Initiativen verschiedener gesellschaftlicher Akteure, die sich für Biodiversität und nachhaltigen Konsum engagieren und Anstrengungen zur Kommunikation dieser Themen unternehmen

Durch Umweltschutz die biologische Vielfalt erhalten.

Umweltbundesamt (2015)

Das vorliegende Themenheft gibt einen Überblick darüber, wie Umweltschutz in Deutschland zum Erhalt der biologischen Vielfalt beiträgt. Es zeigt aber auch, wo bestehende Regelungen und Instrumente noch nicht ausreichen.

Biodiversität in Ökobilanzen

BfN (2020)

Das Forschungsprojekt „Biodiversität in Produktökobilanzen – vergleichende Studien und Weiterentwicklung“ (Life Cycle biodiversity Impact Assessment, LC.biodiv.IA) beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie die Wirkung von Produkten und Dienstleistungen auf die Biodiversität im Rahmen von Ökobilanzen bewertet werden kann. Dabei wird auf bestehende Vorarbeiten aufgebaut, ausgewählte Ansätze werden weiterentwickelt und im Rahmen von Fallstudien angewendet.

Bioökonomie und Biodiversität

BfN (2018)

Es ist notwendig und folgerichtig, nicht zuzulassen, dass das Konzept der Bioökonomie nur als ‚Marke‘ oder ‚Verkaufsargument‘ für eine nachhaltige Wirtschaftswachstum generierende Entwicklung missbraucht wird ... Wir müssen uns den kritischen Fragen der Rohstoffverfügbarkeit und deren Verteilung, den Nutzenrivalitäten von Biomasse und Land stellen, dem Monitoring und der Evaluierung bestehender Praktiken und ihrer Auswirkungen auf Gesellschaft und Natur...

Themenseiten

Biodiversität und Unternehmen

In verschiedenem Ausmaß sind sie von der Natur abhängig, üben gleichzeitig aber auch einen großen Einfluss auf diese aus. Im Falle einer anhaltenden Abnahme der biologischen Vielfalt und der Leistungsfähigkeit der Ökosysteme ist mit verschiedenen Risiken für die Wirtschaft zu rechnen ...

Kurze Infos und weiterführende Links finden sich auf der Seite des BfN.

Biodiversity in Good Company

Die ‘Biodiversity in Good Company’ Initiative hat unter anderem das Ziel,

  • darauf hinzuwirken, dass Unternehmen Biodiversität und Ökosystemleistungen in ihr Nachhaltigkeitsmanagement integrieren

  • das Engagement einzelner Unternehmen zu unterstützen und bekanntzumachen sowie weitere Mitglieder zu gewinnen

  • als Lern- und Dialogplattform den Erfahrungsaustausch von Unternehmen verschiedener Branchen zu befördern

  • mit gutem Beispiel voranzugehen und mit gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit daran mitzuwirken, die Innovationskräfte der Wirtschaft zu mobilisieren

  • national und international den Dialog mit Gesellschaft und Politik zu pflegen und neue Allianzen zu schmieden, um den weltweiten Schutz von Biodiversität und Ökosystemleistungen zu stärken.

Toolkit

Communicating the links between consumption and biodiversity & ecosystem services

Dieses Toolkit soll helfen, das Bewusstsein für die verheerenden Auswirkungen konventioneller Konsummuster auf die Natur zu schärfen und Veränderungen im Verbraucherverhalten, in Geschäftspraktiken und in der Politik hin zu nachhaltigeren, umweltfreundlicheren Lösungen zu fördern. Es bietet Anleitungen und Instrumente für die Kommunikation zum Thema Konsum und biologische Vielfalt, einschließlich gebrauchsfertiger Infomaterialien, Beispiele für bewährte Verfahren und einen Kommunikationsleitfaden.

Dieses Toolkit wurde von der Arbeitsgruppe "Biodiversitätskommunikation" erstellt und wird von ihr gepflegt. Seine Entwicklung wurde durch das Bundesamt für Naturschutz und das Bundesumweltministerium im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts unterstützt, das von adelphi research und dem Öko-Institut durchgeführt wurde.

Kurze Hintergrundinformationen

Biodiversität und Gesundheit

Helmholtzzentrum für Umweltforschung (2015)

Was hat die Biodiversität mit Gesundheit zu tun? Spontan fallen einem die vielen Medikamente aus der Pflanzen- und Tierwelt ein. Dass das Thema jedoch mehr Facetten enthält, zeigt die Vielfalt von Ökosystemen. Neben Heilpflanzen gehören zur natürlichen biologischen Vielfalt auch Krankheitserreger, wie Bakterien, Viren, Pilze und Würmer. Und ein Mangel an Arten macht Ökosysteme krankheitsanfällig ...

Biodiversität und Ökonomie

Helmholtzzentrum für Umweltforschung (2010)

Die Biodiversität kann gewinnen, wenn eine stärkere ökonomische Sichtweise eingenommen wird. So wird ein ganz neuer Steuerungsimpuls gesetzt, der dazu beiträgt, dass der Verlust von Biodiversität und Ökosystemfunktionen endlich gebremst wird.

Biodiversität und Energie

Helmholtzzentrum für Umweltforschung (2010)

Der Übergang zu einer auf erneuerbare Energien gestützten Energieversorgung ist daher unumgänglich. Während von den Erneuerbaren erhebliche Verbesserungen beim Klimaschutz erwartet werden können, ergeben sich in anderen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes durchaus neue Konfliktfelder, so auch für den Artenschutz.

Biodiversität und Landwirtschaft

Helmholtzzentrum für Umweltforschung (2010)

Die moderne Landwirtschaft prägt in vielen Teilen Deutschlands das Bild der Natur. Auf großen Feldern wächst nur ein bestimmte Pflanzenart. Solche Monokulturen sind genau das Gegenteil von biologischer Vielfalt. Doch das Bild trügt: Die Landwirtschaft hängt sehr viel enger mit der Biodiversität zusammen, als es uns bewusst ist.

Biodiversität und Ethik

Helmholtzzentrum für Umweltforschung (2010)

Es sind nicht nur ökonomische und "ökologische" Gründe, die uns die biologische Vielfalt schützen lassen. Es geht vielmehr auch um Werte und damit um Ethik.

Dürfen wir mit der Natur umgehen, wie wir wollen? Haben wir eine moralische Verpflichtung gegenüber anderen Lebewesen? Misst sich der Wert unserer belebten Umwelt ausschließlich in Euro und Cent? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Umweltethik.

Biodiversität und Wasser

Helmholtzzentrum für Umweltforschung (2010)

Süßwasserlebensräume spielen für die Artenvielfalt eine sehr viel größere Rolle als oft angenommen wird. Obwohl die Stand- und Fließgewässer nicht einmal ein Zehntausendstel des Wasservolumens der Erde beinhalten, bieten sie Lebensraum für überdurchschnittlich viele biologische Arten.

Biodiversität und Wald

Helmholtzzentrum für Umweltforschung (2010)

Wird über die hohe Artenvielfalt oder die Bedeutung von Wäldern als Kohlenstoffspeicher gesprochen, denken wir zunächst an die tropischen Regenwälder. Doch auch in Europa und hierzulande berührt der Wald das tägliche Leben in unserer Gesellschaft - ob als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Holzlieferant oder einfach beim Spaziergang im Wald.

Biodiversität und Verkehr

Helmholtzzentrum für Umweltforschung (2010)

Die breite Mehrheit versteht die bauliche Erschließung der Landschaft als Zeichen wirtschaftlicher Entwicklung, Wohlstands, Wachstums und technischen Fortschritts.
Erst in den letzten Jahren mehrten sich kritische Stimmen über die Schattenseiten: Landschaftsverbrauch, Zersiedelung, Zerschneidung, Verschmutzung der Landschaft, Verinselung und Fragmentierung von Lebensräumen von Tieren und Pflanzen, Störungen des Verhaltens von Tieren und Auswirkungen auf der Populationsebene bis hin zu durch den Güter- und Personenverkehr absichtlich oder unabsichtlich eingeschleppten Tier- und Pflanzenarten.

Der Nutzen der Biodiversität für uns Menschen

WWF (2019)

Die Biodiversität, die mit ihren Leistungen das Leben auf unserem Planeten ermöglicht, ist zunehmend in Gefahr. Auf welche Art und Weise wir von der Biodiversität profitieren, ist den meisten Menschen zu wenig bewusst.